Autor: Don Dr. Phil Schulze Dieckhoff
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Teresa von Avila: Das Buch meines Lebens. Herder 2002
Von denen, die beginnen, inneres Beten zu halten, können wir sagen, daß es die sind, die das Wasser aus dem Brunnen schöpfen, was, wie ich gesagt habe, für sie eine große Anstrengung ist, weil sie sich abplagen müssen, um die Sinne zu sammeln. Da diese es gewohnt sind herumzustreifen, ist das eine ziemliche Anstrengung. Sie…
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Walter Nigg: Das Buch der Ketzer. Von Simon Magus bis Leo Tolstoi. Diogenes 2011
Der reformierte evangelische Pfarrer Walter Nigg hat in den 50ern eine Professur in Kirchengeschichte aufgegeben und sich ganz dem Schreiben gewidmet. Herausgekommen ist ein biografisches Werk: die Geschichte christlicher Frömmigkeit durch die verschiedensten Gestalten. Das Buch der Ketzer ist den Quergeistern gewidmet, denen Nigg mit viel Wohlwollen begegnet. Um Ketzer zu sein, muss man dem…
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Francine Rivers: Saat des Segens. Gerth Medien 2023
Francine Rivers ist in den Vereinigten Staaten eine verlässliche Bestseller-Autorin historischer Romane. Seit ihrer Bekehrung als evangelikaler Christin schreibt sie weiter und widmet sich besonders den biblischen Figuren. Saat des Segens (englisch Lineage of Grace) ist ein Sammelband von fünf Bibelromanen aus den Jahren 2000 und 2001, die den heiligen Frauen gewidmet sind: Frau der…
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Robert Barron: Catholicism. A Journey to the Heart of the Faith, 2014
Dass der US-amerikanische Bischof Robert Barron immer noch nicht auf Deutsch übersetzt wird, ist im Grunde nicht nachvollziehbar und sagt einiges über das katholische Publikationswesen in Deutschland. Der Bischof ist mit seinem Word-on-Fire-Podcast auch im deutschen Sprachraum der meistgehörte katholische Podcaster – vor allem deshalb, weil es fast keine Alternativen gibt. Wer sucht, findet in…
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Sulpicius Severus: Sankt Martin. Seine Geschichte, geschrieben von einem Augenzeugen. Communio Sanctorum 2018
Die Hagiografie von Sulpicius ist das wichtigste Dokument über den heiligen Martin von Tours, den Missionar Frankreichs, Mönch und Thaumaturg zugleich. Online ist die Erzählung hier zu finden.
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Martin Ramm: Oremus. Katholisches Gebetbuch, Verlag St. Petrus 2020
Aus der Petrusbruderschaft kommt dieses hervorragende Gebetbüchlein, das in jede Tasche passt. Es eignet sich „als kleines Mitbringsel z. B. bei Krankenbesuchen und als treuer Gefährte für stille Zeiten vor dem Tabernakel“, sagt der Klappentext. Und überdies gibt’s das Büchlein gratis, das soll nicht unerwähnt bleiben!
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Hugo Rahner: Kirche und Staat im frühen Christentum. Kösel 1961
Schlichtweg die beste Kirchengeschichte über die Kirche der Antike. In den ersten Jahrhunderten nach Christus wurde jede mögliche Konstellation der Verbindung von Kirche und Staat durchexerziert. Entsprechend ist die Lektüre von Rahners Werk auch für die Gegenwart augenöffnend, molto soggestivo. Über 400 Seiten, die sich aber, auch ohne völlig vom Fach zu sein, gut lesen…
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Arnold Angenendt: Toleranz und Gewalt. Das Christentum zwischen Bibel und Schwert. Aschendorff 2007
Eine unfassbar fleißige Arbeit solider katholischer Aufklärung und Apologetik. Angenendt bearbeitet jedes heiße Eisen der Kirchengeschichte. Aus dem Buch kommt man klüger hervor als man hineingegangen ist, klüger und versöhnt mit schwierigen religiös-historischen Fragen. Hier, bei der DNB, gibt es das komplette Inhaltsverzeichnis.
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Max Bierbaum: Nicht Lob, nicht Furcht. Das Leben des Kardinals von Galen nach unveröffentlichten Briefen und Dokumenten, Regensberg 1957
Die klassische Biografie des seligen „Löwen von Münster“, ein Jahrzehnt nach dessen Tod erschienen. Von Galen, aus der Münsteraner Familie die seit Generationen der Stadt ihre Söhne als Bischöfe gabe, ist ein schönes Beispiel einer handfesten, wehrhaften Heiligkeit, kein Mystiker, sondern ein Mann der Tat.
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Hans Conrad Zander: Der erste Single. Jesus, der Familienfeind, Gütersloher Verlagshaus 2010
Zander ist in Köln der produktivste Zyniker und der böseste Apologetiker der Neuzeit. Man kann sich bei diesem Pamphlet für den Zölibat prächtig amüsieren (wenn man vor so viel Respektlosigkeit nicht allzusehr schockiert ist). Kostprobe? Deutlich weniger emanzipiert als die Jüngerinnen wirkenleider im Evangelium die Jünger. Na ja, es waren ja auch Männer.Dazu noch, anders…
