Autor: Don Dr. Phil Schulze Dieckhoff

  • Hugo Rahner: Kirche und Staat im frühen Christentum. Kösel 1961

    Schlichtweg die beste Kirchengeschichte über die Kirche der Antike. In den ersten Jahrhunderten nach Christus wurde jede mögliche Konstellation der Verbindung von Kirche und Staat durchexerziert. Entsprechend ist die Lektüre von Rahners Werk auch für die Gegenwart augenöffnend, molto soggestivo. Über 400 Seiten, die sich aber, auch ohne völlig vom Fach zu sein, gut lesen…

  • Arnold Angenendt: Toleranz und Gewalt. Das Christentum zwischen Bibel und Schwert. Aschendorff 2007

    Eine unfassbar fleißige Arbeit solider katholischer Aufklärung und Apologetik. Angenendt bearbeitet jedes heiße Eisen der Kirchengeschichte. Aus dem Buch kommt man klüger hervor als man hineingegangen ist, klüger und versöhnt mit schwierigen religiös-historischen Fragen. Hier, bei der DNB, gibt es das komplette Inhaltsverzeichnis.

  • Max Bierbaum: Nicht Lob, nicht Furcht. Das Leben des Kardinals von Galen nach unveröffentlichten Briefen und Dokumenten, Regensberg 1957

    Die klassische Biografie des seligen „Löwen von Münster“, ein Jahrzehnt nach dessen Tod erschienen. Von Galen, aus der Münsteraner Familie die seit Generationen der Stadt ihre Söhne als Bischöfe gabe, ist ein schönes Beispiel einer handfesten, wehrhaften Heiligkeit, kein Mystiker, sondern ein Mann der Tat.

  • Hans Conrad Zander: Der erste Single. Jesus, der Familienfeind, Gütersloher Verlagshaus 2010

    Zander ist in Köln der produktivste Zyniker und der böseste Apologetiker der Neuzeit. Man kann sich bei diesem Pamphlet für den Zölibat prächtig amüsieren (wenn man vor so viel Respektlosigkeit nicht allzusehr schockiert ist). Kostprobe? Deutlich weniger emanzipiert als die Jüngerinnen wirkenleider im Evangelium die Jünger. Na ja, es waren ja auch Männer.Dazu noch, anders…

  • DOCAT. Was tun? Die Soziallehre der Kirche. Youcat Foundation 2016

    „Was sollen wir tun?“, ist die Frage, die die frischbekehrten Hörer der Predigt des heiligen Paulus stellen. Wer Gott gefunden hat, will danach sein Leben nach ihm ausrichten. Die präziese Antwort hierauf liefert zunächst das Moral-Kapitel des Katechismus der Katholischen Kirche. Der Docat (=what to do + Youcat) gibt eine leichter zu lesende Antwort und…

  • Daniel-Rops: Jesus in seiner Zeit. Herold 1963

    Eine der großen und einfachen Jesus-Biografien ist die des Franzosen Daniel-Rops. Der Autor hat die Jesus-Biografie als zweiten Teil einer „Histoire Sainte“ herausgegeben, in deren ersten Teil die Geschichte von Gottes auserwähltem Volk Israel aufgerollt wird: Das Volk Gottes: Die Geschichte einer Auserwählung, Grünewald 1948. Das Werk steht in der Liste der 10 besten Bücher…

  • Daniel-Rops: Das Volk Gottes. Die Geschichte einer Auserwählung, Grünewald 1948.

    Im Französischen gibt es ein Genre, das im Deutschen leider keine Entsprechung hat, die Histoire sainte, also die heilige Geschichte, die Gottes Wirken im alten Bund erzählt. Daniel-Rops hat eine der schönsten „Heiligen Geschichten“ erzählt. Der zweite Teil dieser Erzählung ist seine Jesus-Biografie, als die natürliche Vollendung und der Abschluss der vorgezeichneten Geschichte Israels.

  • Karl-Jürgen Miesen: Friedrich Spee. Priester, Dichter, Hexenanwalt. Droste 1998

    Eine solide Biografie über den großen Jesuiten Spee, der der Vorkämpfer der Abschaffung der Hexenprozesse war, Seelsorger, Dichter von Kirchenliedern.

  • Mark A. Gabriel: Jesus und Mohammed. Erstaunliche Unterschiede und überraschende Ähnlichkeiten, Resch 2006

    Gabriel ist ein konvertierter Imam aus Ägypten. Sein Buch bietet eine direkte Gegenüberstellung von Jesus und Mohammed und bringt so etliches Spezifisches der Gestalt Jesu ans Licht, das hilft, ihn zu kennen und zu lieben.

  • Josemaría Escrivá: Freunde Gottes. Adamas 1980

    Josemaría Escrivá de Balaguer ist für das Opus Dei ein Heiliger, der Gründer und Inspirationsquelle. In Freunde Gottes sind einige seiner zentralen Predigten wiedergegeben. Das Buch gibt es online hier. Darin besteht die Ambivalenz der menschlichen Freiheit. Der Herr lädt uns ein, ja Er drängt uns – weil Er uns innig liebt -, das Gute…