Schlagwort: Apologetik

  • John Henry Newman: Die heilige Maria. Sarto 2025

    Eine Apologie und historische Begründung des Marienkults. Mit einer Biografie Newmans. 148 Seiten. Im englischen Original: A Letter to the Rev. E. B. Pusey, D.D., on his recent Eirenicon, 1865/66 Apologetik brauchen wir – und lieben wir ohnehin auf ad-fontes.org – und ganz besonders brauchen wir eine Marienapologetik, denn an kaum einem Punkt der katholischen…

  • Christentum und Islam

    Was soll ich lesen, um mich mit dem Islam auseinanderzusetzen? Lohnt sich das überhaupt, kann man mit überzeugten Muslimen sprechen? – Ja, viel besser als man denkt! Der Koran ist eine offene Tür, um vom Evangelium zu sprechen – denn offiziell kommt das Evangelium von Allah – und das alte Testament übrigens auch. Q3:3 Er…

  • Kreeft und Tacelli: Handbook of Catholic Apologetics. Ignatius 2009

    Dieses Buch ist genauso wie die Amerikaner gerne sind: präzise und effizient. Und es gibt diesen großartigen journalistischen Trick, jede gute Idee zu einem griffigen Satz umzubauen, Eselsbrücke und Werbeslogan zugleich. Apologetik – worum geht es? Verteidigung des Glaubens, indem man ihn rational durchleuchtet und erklärt, in Sicht auf die Vorwürfe der (atheistischen) Zeitgenossen. Man…

  • C. S. Lewis: Pardon, ich bin Christ. Fontis 2016

    Mit „Christentum schlechthin“, oder wie es in den neueren Übersetzungen genannt wird „Pardon, ich bin Christ“, legt C.S. Lewis ein Standardwerk moderner christlicher Apologetik vor. Es bietet eine überzeugende Auseinandersetzung mit den zentralen Fragen des christlichen Glaubens „Ein Hinweis auf den Sinn des Universums“ In einer längeren Reihe an Radioansprachen richtete sich der Autor während…

  • Tom Holland: Herrschaft. Klett-Cotta 2021

    Tom Holland hat eine These: alles ist christlich, die ganze europäisch westliche Kultur ist im Christentum verwurzelt, verpackt und daraus hervorgegangen. Die These ist genauso steil wie das Buch lang ist (über 600 Seiten). Doch dass „von Beatles-Songs über Dinosaurier-Ausgrabungen bis zur LGBTQ-Bewegung und sogar dem Islamischen Staat alles aus dem Christentum rührt, möchte der…

  • Vittorio Messori: Mensch geworden. Wer war Jesus? Styria 1978

    Der italienische Journalist Messori hat in den siebziger Jahren mit seinen „Ipotesi su Gesù„ das Standardwerk der Apologetik vorgelegt, also der Verteidigung des Glaubens. Verteidigen will er den Glauben gegen die „Kritiker“, die behaupten der Mensch Jesus sei nachträglich in göttlichen Status erhoben worden – und gegen die „Mythologen“, denen zufolge Jesus eine Erfindung von…

  • Blaise Pascal: Gedanken. Anaconda 2023

    In Frankreich sagt man einfach „Pascal“ und jeder weiß, dass von jenem Genie die Rede ist, um das es hier geht. Pascal ist vor allem für seine Gedanken bekannt, Pensées, eine unversiegbare Quelle von klugen Ideen, Paradoxen, Beobachtungen, eine Pracht. Besonders bekannt ist diese schöne Erkenntnis: Es ist das Herz, das Gott spürt, und nicht…

  • Timothy Keller: Warum Gott? Vernünftiger Glaube oder Irrlicht der Menschheit? Brunnen 2023

    Timothy Keller ist ein presbyterianischer (also schottisch-calvinistischer) New-Yorker Gemeindegründer und hochproduktiver Missionar durch Bücher und Predigten und Großprojekte ohne Zahl. Das Buch bietet solideste Apologetik für Zeitgenossen. Schön ist das Wort eines Rezensenten: „Christen werden davon profitieren. Und Skeptikern wird es helfen, diesem Gott näher zu kommen“ (Kaemper). Eine Video-Einführung durch den Autor liefert seine…

  • Manfred Lütz: Gott. Eine kleine Geschichte des Größten. Droemer 2019

    Manfred Lütz hat sich mit dem Kirchen-Psychogramm Der blockierte Riese. Psycho-Analyse der katholischen Kirche in die Köpfe der deutschen Kirchenleute geschrieben. Sein Büchlein Gott ist eine Art Apologetik unter dem Satz „Gott sei Dank, Gott existiert nicht – wenn aber, was Gott verhüten möge, Gott doch existiert?“ Das Buch kann man auch Leuten schenken, die…

  • G.K. Chesterton: Orthodoxie. Eine Handreichung für die Ungläubigen. Fe-Medienverlag 2022

    Chesterton ist sicher der meistkommentierte aller ungelesenen Autoren. Er macht es auch nicht einfach. Orthodoxie ist reine Apologetik, allerdings ausschließlich als ironisches Pamphlet verfasst. Man muss gut konstituiert sein, um daraus theologische und geistige Erbauung zu ziehen. Aber da das Buch zum katholischen Erbe hinzugehört, muss es hier stehen und gehört in jedes ordentliche Bücherregal!…