Kategorie: Theologie

  • Gisbert Greshake: Warum lässt uns Gottes Liebe leiden? Herder 2017

    Gisbert Greshake wendet sich in diesem Buch der zentralen Frage zu, ob und welchen Sinn das menschliche Leiden hat. Seine Überlegungen, auch über die aktuellen Diskussionen um die Allmachtsfrage Gottes und die Wichtigkeit des Todes Jesu, geben Impulse für den christlichen Glauben im Angesicht menschlicher Leidenserfahrungen. Wie kann der gute Gott das Leiden schaffen? Schwierigste…

  • Gisbert Greshake: Priestersein. Herder 1991

    Greshakes Priester-Buch ist eines der übersichtlichsten und präzisesten Werke zum Thema in deutscher Sprache. 2005 ist eine überarbeitete Neuauflage erschienen. (Mehr von Greshake: hier.) Das Amt, schreibt er vergegenwärtigt – im ständigen Bezug auf das maßgebende apostolische Zeugnis – in der Kirche und für die Kirche Wort und Wirken Jesu Christi selbst und steht somit…

  • Henri de Lubac: Glauben aus der Liebe. Johannes 1992

    Im französischen Original: Catholicisme. Les aspects sociaux du dogme, 1938 Auf dem Podium der Meisterschaft der schlechtübersetztesten Buchtitel verdient „Glauben aus der Liebe“ mindestens Platz 2. Das Buch hätte natürlich einfach „Katholizismus“ heißen müssen, wie das französische Original. (Platz 1 hält unbescholten Bernanos „Dialog der Karmelitinnen“, dessen offizieller deutscher Titel nicht zitiert werden braucht.) Catholicisme…

  • Romano Guardini: Vom Geist der Liturgie. Grünewald/Schöningh 2007

    Weitere Schriften von Romano Guardini gibt es hier. Vom alten Meister christlicher Menschenkenntnis: In der Liturgie sieht der Mensch nicht auf sich selbst, sondern auf Gott; auf Gott ist der Blick gerichtet. In ihr soll der Mensch sich nicht erziehen, sondern auf Gottes Herrlichkeit schauen. Der Sinn der Liturgie ist der, dass die Seele vor…

  • Romano Guardini: Der Herr. Betrachtungen über die Person und das Leben Jesu Christi. Grünewald/Schöningh 2011

    Weitere Schriften von Romano Guardini gibt es hier. „Der Herr“ ist das berühmteste Buch Guardinis, seine persönliche und zugleich ungeheuer sachliche Erkundung Jesu, des Herrn, an der man Seite um Seite wächst, in Kenntnis und Liebe. Man kann das Buch in einem Zug lesen, kann sich daran durch das Kirchenjahr bewegen oder einfach dieses oder…

  • Romano Guardini: Vom Leben des Glaubens. Topos 2009

    Weitere Schriften von Romano Guardini gibt es hier. Der Glaube ist Geschenk und er ist Tat – er kommt von Gott und er kommt vom Mensch. Weil er nicht nur göttliche Gnade ist, sondern in der Seele empfangene und umgesetzte Gnade, gibt es ein Leben des Glaubens, nach dem schönen Wort Romano Guardinis. Wie geht…

  • Josef Pieper: Über den Begriff der Sünde. topos 2019

    Viele haben sich nicht getraut ein ganzes Buch über die Sünde zu schreiben. Pieper schon, noch dazu als Philosoph. Vieles mehr von ihm gibt es hier.

  • Peter Seewald: Jesus Christus. Die Biografie. Knaur 2009

    In seiner 2009 erschienenen Jesus-Biografie verbindet der Journalist Peter Seewald seine persönliche Spurensuche im Heiligen Land in der Form eines Reiseberichts mit historischen, archäologischen und theologischen Hintergrundinformationen in dem Versuch, ein Porträt von Jesus Christus nachzuzeichnen, das ihn in seiner Bedeutung und Wirkung für gläubige wie nicht-gläubige Leser verständlich werden lässt. Bereits im Vorwort bekennt…

  • Dominique Barthélemy: Gott mit seinem Ebenbild. Umrisse einer biblischen Theologie. Johannes Verl. 1966

    Der französische Klassiker unter den Einführungen in das Buch Genesis: Gott und Mensch, wie die Bibel sie zeichnet.

  • Joseph Ratzinger/Benedikt XVI.: Der Geist der Liturgie. Eine Einführung. Herder 2000/2013

    Von Ratzinger ist fast alles genial, schon allein die Tatsache, dass er fast nur Artikel und fast keine Bücher geschrieben hat. So bleibt das Werk überschaubar. Eines der Bücher ist das Liturgie-Buch, dessen Titel eine Anleihe bei Guardinis „Vom Geist der Liturgie“ ist. Besonders ratzingerianisch ist hier kosmische Dimension des christlichen Kultes: Im 5. Jahrhundert…