Autor: AS

  • Sigrid Undset: Olav Audunssohn. Bertelsmann Lesering 1960

    Das Leben ist ein Drama, das Leben nach Sigrid Undset oft genug eine Tragödie. So geht es in Olav Audunssohn dramatisch zu. Doch in den Wirren des Lebens blitzt die Erkenntnis hindurch, die Gottes Gnade schenkt. Olav lag den größten Teil der Nacht wach da. Ihm schien es, als begreife er nun eines: Es herrschte…

  • Giovanni Guareschi: Don Camillo und Peppone. Humorvoller Roman. Otto Müller 1952

    Im Roman sind Don Camillo, der Priester, und Peppone, der Bürgermeister, Teil einer Welt von einer Heiterkeit, die nicht selten in Wahnsinn umschlägt. Guareschis Humor ist das Schwanken zwischen beidem, zwischen Fröhlichkeit und Verdorbenheit, Gottvertrauen und Verzweiflung. Bekannter sind natürlich die Filme, die sich hier, in unserer Filmliste, finden, und die man bei ok.ru direkt…

  • Pedro Calderón: Das Leben, ein Traum. Holzinger 2013

    Moralische Dichtung ist nicht für jeden etwas. Wer sich an das spanische Stück aus dem 17. Jahrhundert nicht heranwagt, muss sich mit Wikipedia begnügen. Oder immerhin mit diesem prächtigen Zitat: Was ist Leben? Raserei!Was ist Leben? Hohler Schaum,Ein Gedicht, ein Schatten kaum!Wenig kann das Glück uns geben:Denn ein Traum ist alles LebenUnd die Träume selbst…

  • Michael O’Brien: Father Elijah. Eine Apokalypse. fe 2019

    Mit dem Priester Father Elijah wird die Apokalypse in die Gegenwart transportiert. Der Geistliche steht einem modernen Antichristen gegenüber, in der Gestalt eines überwältigenden Politikers, der die Welt lenkt. O’Brien gelingt eine überzeugende Interpretation der Geschehnisse der letzten Tage, die eine Fortsetzung bekommen hat, Elijah in Jerusalem (2015, englisch).

  • Arne Molfenter und Rüdiger Strempel: Über die weiße Linie. Wie ein Priester über 6.000 Menschen vor der Gestapo rettete. DuMont 2016

    The Scarlet and the Black, oder auf deutsch Im Wendekreis des Kreuzes ist der leichte und amüsante Film über den irischen Prälaten O’Flaherty, der in Rom der Gestapo ein Katz-und-Maus-Spiel lieferte. (Der Film ist natürlich in der ad-fontes-Filmliste!) Die Geschichte wird im Buch Über die weiße Linie neu aufgerollt. Das Buch ist ein „Sachbuch-Thriller“ (sagt…

  • Joseph Ratzinger: Eschatologie. Tod und ewiges Leben. Friedrich Pustet 2007

    Das Eschatologie-Buch von Joseph Ratzinger ist hohe Theologie, aber eigentlich zu schwere Kost für diese ad-fontes-Liste. Es geht um die eschatologische Spannung, die dem Christentum grundsätzlich innewohnt, um Tod und Unsterblichkeit, um das kommende Leben mit Himmel, Hölle, Fegefeuer. « Jesus ist das den Jüngern von Gott gegebene Geheimnis des Gottesreiches in Person » (Mussner, Praesentia Salutis,…

  • Scott Hahn, Kimberly Hahn: Unser Weg nach Rom. Christiana 2016

    In Amerika ist das Buch unter dem herrlichen Titel „Rome Sweet Home“ erschienen: Bekehrung als Heimkommen. Die Eheleute erzählen ihre Geschichten parallel, jeder erlebt auf seine Weise, jeder geht zu seiner Zeit voran, ohne große Abhängigkeit voneinander. Umso beeindruckender führt der Weg zum gleichen Ziel und bestärkt das Paar.

  • Rudolf Linge: Das Leben ist reicher. St. Benno 1962

    Der in Oslo lebende Oberstaatsanwalt Dr. Lars Hansen hat viel erreicht: Wohlstand, gesellschaftliches Ansehen, berufliche Erfolge und eine Jagdhütte an einem idyllischen Fjord für die Stunden der Erholung lassen keinen Grund zur Klage. Eigentlich. Doch dann gerät sein geruhsames Leben durch eine Begegnung ins Wanken, die ihn mit einer lang verdrängten Tat aus der Vergangenheit…

  • Joseph Ratzinger: Über allem: Die Liebe. Kösel 1965

    „Christ ist, wer die Liebe hat.“ Mit diesem Gedanken beginnt und schließt die in Buchform veröffentlichte Predigt Joseph Ratzingers, die er im Advent 1964 in Münster vor der Katholischen Studentengemeinde gehalten hat. Dazwischen entfaltet er auf wenigen Seiten eine Darlegung zum Wesen des Christentums, so einfach und zugänglich, wie zugleich tiefsinnig und unerschöpflich, eben so…

  • Bruder Longinus Beha: Ab morgen Mönch. Ein Afghanistansoldat geht ins Kloster. Beuroner Kunstverlag 2015

    Frank Beha, Jahrgang 1980, entscheidet sich mit 25 Jahren dazu, Mönch zu werden und tritt den Benediktinern im Kloster Beuron bei, wo er seitdem nach alter Mönchsvater-Regel betet und arbeitet. Wie es dazu kam, schildert Beha, der jetzt Bruder Longinus heißt, ausführlich in seiner Biografie, die er im Alter von 29 Jahren, nach vier Jahren…