Autor: Don Dr. Phil Schulze Dieckhoff

  • Romano Guardini: Das Ende der Neuzeit / Die Macht. Grünewald Schöningh 2022

    Das Büchlein ist eins von Guardinis faszinierendsten Werken. Es ist keine apokalyptische Schrift, sondern eine Gegenwartsanalyse: nach dem Mittelalter war die Neuzeit das Zeitalter des „genialen“ Menschen. Diese Zeit ist im Schwinden und der Eintritt in die Moderne oder Postmoderne ist das eigentliche Ende, das Guardini hier beschreibt. Klügste Analyse von Mensch, Volk und Seele.…

  • Sigrid Undset: Nordische Heilige. Bachem 1964

    Norwegens Nationaldichterin hat den Heiligen der Nation ein Buch gewidmet. Es sind knochige Gestalten, keine Kinder, keine Zögerer, späte Wikinger eben: Sunniva, die Leuchtende. Olav, der König, dem in Trondheim der Nidarosdom geweiht ist. Hallvard, Magnus, Eynstein, Throfinn, dann Karl Schilling, Barnabitenmönch. Mehr von Sigrid Undset gibt es hier, auf ad-fontes.org.

  • Gertrude und Thomas Sartory: Ein Lied, das nur die Liebe lehrt. Texte der frühen Zisterziensermönche. Herder 1981

    Die beiden Sartorys sind Sammler von Heiligenleben und haben gewissenhaft deren Viten verfasst, wie für Benedikt von Nursia. Mit Ein Lied, das nur die Liebe lehrt legen sie ein Büchlein vor, dass die Texte der mystischen, asketischen und handfesten Reformer des Benediktinerordens sammelt, der Zisterzienser. Mehr von den beiden Sartorys gibt es hier, auf ad-fontes.org.

  • Hans Urs von Balthasar: Christlicher Stand. Johannes 1977

    Der „Christliche Stand“ des großen Schweizer Theologen ist eine lange, tiefe Studie der Menschenseele vor Gottes Gnade. Fast alles wird durchleuchtet: der erste Ruf zum Glauben und der zweite Ruf zu einem besonderen Dienst – Liebe und Gelübde – Himmel und Welt – Ehe und Preisterstand – Ruf, Annahme, Ablehnung. Man wird an Balthasars Weisheit…

  • Paul Badde: Maria von Guadalupe. Wie das Erscheinen der Jungfrau Weltgeschichte schrieb. List 2005

    Wie das Grabtuch von Turin und der Schleier von Manopello wird das mexikanische Bild der Gottesmutter als eines der spektakulären, nicht von Menschenhand gemachten Bilder verehrt, als ein Acheiropoieton, wie es in den Ostkirchen heißt. Paul Badde unternimmt im Guadalupe-Buch eine Forschungsreise, die zugleich eine Wallfahrt durch die Geschichte Marias ist. Indem er sich in…