Kategorie: Theologie

  • Fabrice Hadjadj: Réussir sa mort. Seuil 2010

    Auch Hadjadjs Buch über den Tod ist auf deutsch noch nicht erschienen, genau wie das über die Auferstehung. Es ist genauso lesenswert. Zitiert wird hier leider nur auf französisch: La mort est présentée souvent comme ce qui rend la vie absurde. Tout serait vain à cause d’elle : la cruche se casse, le corps engraisse pour…

  • Joseph Ratzinger: Eschatologie. Tod und ewiges Leben. Friedrich Pustet 2007

    Das Eschatologie-Buch von Joseph Ratzinger ist hohe Theologie, aber eigentlich zu schwere Kost für diese ad-fontes-Liste. Es geht um die eschatologische Spannung, die dem Christentum grundsätzlich innewohnt, um Tod und Unsterblichkeit, um das kommende Leben mit Himmel, Hölle, Fegefeuer. « Jesus ist das den Jüngern von Gott gegebene Geheimnis des Gottesreiches in Person » (Mussner, Praesentia Salutis,…

  • Fabrice Hadjadj: Résurrection mode d’emploi. Magnificat 2016

    Fabrice Hadjadj wurde leider noch gar nicht ins Deutsche übersetzt, sondern wird bis jetzt nur in den Ländern romanischer Sprach gelesen. Er ist gegenwärtig das theologisch-philosophische Genie am französischen Gelehrtenhimmel und schreibt in jedem Genre fleißig und sprachgewaltig. Résurrection mode d’emploi – Bedienungsanleitung zur Auferstehung – ist ein kluges und amüsantes Buch, breitem (französischsprachigen) Publikum…

  • Joseph Ratzinger: Einführung in das Christentum. Kösel 2000

    Die Einführung ist Ratzingers geniales Werk über die Grundlagen des katholischen Glaubens. Das Buch ist bedeutend mehr als eine Einführung, es ist eine Grundlage, ein Augenöffner, damit zugleich spiritueller Nährstoff erster Güte. Mehr von Joseph Ratzinger / Benedikt XVI. gibt es, auf ad-fontes.org, hier. Als Einblick in das Buch seien hier nur einige Kernsätze über…

  • Katechismus der Katholischen Kirche. De Gruyter 2015

    Der Katechimus ist die Schatztruhe der katholischen Dogmatik, von Papst Johannes Paul II. gewünscht und in sechs Jahren Arbeit unter Kardinal Ratzingers Vorsitz verfasst. Das Werk eignet sich natürlich kaum zum Herunterlesen in einem Stück, sondern es will langsam verinnerlicht werden. Der Text geht in Abschnitten vor, nicht mehr in Fragen und Antworten wie im…

  • Joseph Ratzinger: Über allem: Die Liebe. Kösel 1965

    „Christ ist, wer die Liebe hat.“ Mit diesem Gedanken beginnt und schließt die in Buchform veröffentlichte Predigt Joseph Ratzingers, die er im Advent 1964 in Münster vor der Katholischen Studentengemeinde gehalten hat. Dazwischen entfaltet er auf wenigen Seiten eine Darlegung zum Wesen des Christentums, so einfach und zugänglich, wie zugleich tiefsinnig und unerschöpflich, eben so…

  • Gisbert Greshake: Warum lässt uns Gottes Liebe leiden? Herder 2017

    Gisbert Greshake wendet sich in diesem Buch der zentralen Frage zu, ob und welchen Sinn das menschliche Leiden hat. Seine Überlegungen, auch über die aktuellen Diskussionen um die Allmachtsfrage Gottes und die Wichtigkeit des Todes Jesu, geben Impulse für den christlichen Glauben im Angesicht menschlicher Leidenserfahrungen. Wie kann der gute Gott das Leiden schaffen? Schwierigste…

  • Gisbert Greshake: Priestersein. Herder 1991

    Greshakes Priester-Buch ist eines der übersichtlichsten und präzisesten Werke zum Thema in deutscher Sprache. 2005 ist eine überarbeitete Neuauflage erschienen. (Mehr von Greshake: hier.) Das Amt, schreibt er vergegenwärtigt – im ständigen Bezug auf das maßgebende apostolische Zeugnis – in der Kirche und für die Kirche Wort und Wirken Jesu Christi selbst und steht somit…

  • Henri de Lubac: Glauben aus der Liebe. Johannes 1992

    Im französischen Original: Catholicisme. Les aspects sociaux du dogme, 1938 Auf dem Podium der Meisterschaft der schlechtübersetztesten Buchtitel verdient „Glauben aus der Liebe“ mindestens Platz 2. Das Buch hätte natürlich einfach „Katholizismus“ heißen müssen, wie das französische Original. (Platz 1 hält unbescholten Bernanos „Dialog der Karmelitinnen“, dessen offizieller deutscher Titel nicht zitiert werden braucht.) Catholicisme…

  • Romano Guardini: Vom Geist der Liturgie. Grünewald/Schöningh 2007

    Weitere Schriften von Romano Guardini gibt es hier. Vom alten Meister christlicher Menschenkenntnis: In der Liturgie sieht der Mensch nicht auf sich selbst, sondern auf Gott; auf Gott ist der Blick gerichtet. In ihr soll der Mensch sich nicht erziehen, sondern auf Gottes Herrlichkeit schauen. Der Sinn der Liturgie ist der, dass die Seele vor…