Aus Rom kommen Schreiben verschiedenster Art, direkt vom Papst oder aus den Dikasterien, Gelegenheitsschreiben oder Lehrstücke. Wir führen aus der riesigen Zahl hier nur ein paar wenige an. Die Liste wird weiter wachsen.
Mater populi fidelis, 2025, Glaubensdikasterium
Es geht um die Gottesmutter. Der Text ist begriffen worden als eine Abrechnung mit dem schwer zu rechtfertigenden Marientitel „Maria Miterlöserin“. Tatsächlich sagt das Glaubensdikasterium bloß: zu kompliziert, bitte andere Titel benutzen. Und zwar vor allem den Titel der Mutter, über die der Text viel Schönes sagt. Was ist Marias Rolle ? „Sie ist die weibliche Äußerung all dessen, was die Gnade Christi in einem Menschen bewirken kann“ (Nr. 1).
Spe Salvi, 2007, Enzyklika von Papst Benedikt XVI.
Die schönste Enzyklika seit es Enzykliken gibt! Ein großes Lehrstück über die Hoffnung. „Die christliche Botschaft war nicht nur ‚informativ‘, sondern ‚performativ‘ – das heißt: Das Evangelium ist nicht nur Mitteilung von Wißbarem; es ist Mitteilung, die Tatsachen wirkt und das Leben verändert. Die dunkle Tür der Zeit, der Zukunft, ist aufgesprengt. Wer Hoffnung hat, lebt anders; ihm ist ein neues Leben geschenkt worden“ (Nr. 2).
