Autor: Don Dr. Phil Schulze Dieckhoff

  • Die Bibel

    Das Buch schlechthin. Biblia heißt nichts anderes als einfach das: die Bücher. Die Bibel ist die heilige Schrift. Heilig, weil sie Gottes Wort ist, das von jeder Menschengeneration neu gelesen werden muss, in immer neue Herzen und Hirne dringt und sie wandelt, denn es ist nicht einfach irgendeine Schrift, die hier spricht, sondern Gottes mächtiges…

  • Thomas Merton: Zwiesprache der Stille. Benziger 2002

    Thomas Merton, Trappist und Priester, erlaubt uns in seinem kleinen Buch „Zwiesprache der Stille“ einen beeindruckenden Einblick in seine mystische Spiritualität. In seinen tiefen, teils poetischen Kontemplationen lässt er uns teilhaben an seiner Sehnsucht nach Einsamkeit, Stille und seinen Dunkelheiten. Seine Zwiegespräche der Stille sind Zwiegespräche mit Gott. Er ist getrieben von großer Sehnsucht, sich…

  • Robert Hugh Benson: Der Herr der Welt. Media Maria 2015

    Bensons Roman stammt vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Die großen Schriftsteller der Finsternis haben bei ihm gelernt, Orwell und Huxley. Die Dystopie des Priesters und Konvertiten Benson ist nichts anderes als eine Apokalypse, in die englische Gegenwart hineinübersetzt. Die Welt gerät aus den Fugen und ist zugleich unter einem vergöttlichten Diktator geeint. Die Kirche besteht,…

  • Tagebuch der Schwester Maria Faustyna Kowalska. Parvis 2021

    Das Tagebuch ist innerhalb von vier Jahren entstanden, zwischen 1934 und 1938. Schwester Faustina schreibt auf Jesu Anweisung ihr Inneres Leben nieder und ihre Gespräche mit ihm. Es ist online komplett zugänglich, hier. Hier wird die Botschaft der Barmherzigkeit entwickelt, vertieft, verbreitet – jene Botschaft, die Papst Johannes Paul II. mit Nachdruck aufgenommen hat und…

  • Peter Seewald: Benedikt XVI. Ein Leben. Droemer 2020

    Peter Seewald ist Ratzinger-Experte. Von ihm stammt insbesondere der berühmte Interviewband Salz der Erde mit dem heiligen Vater. Die große Biografie liefert einen neuen Maßstab auch an Buchlänge, das sei nicht verschwiegen: man bekommt mehr als tausend Seiten geliefert und kann viele ratzingerianische Stunden verbringen. Zitate von ihm gibt es in großer Breite und voller…

  • Henri Nouwen: Ich hörte auf die Stille. Sieben Monate im Kloster. Herder 2012

    Von Henri Nouwen gibt es bereits einiges. Hier nun sein Kloster-Klassiker. In der Einsamkeit erkennt Nouwen einen „Schimmer der Güte Gottes“. Es geht viel um die Gespräche mit seinem geistlichen Begleiter. Auch der studierte Theologe brauchte die Begleitung. Aus den Tagebuchnotizen der Zeit im amerikanischen Trappistenkloster schrieb er dieses Buch. Warum bin ich überhaupt ins…

  • Peter Berglar: Opus Dei. Leben und Werk des Gründers Josemaría Escrivá. Müller 1983

    Berglar ist Konvertit zum Katholizismus und hat später das Opus Dei entdeckt, dem er beitrat. Allerdings meint „Opus Dei“ im Buchtitel nicht die Personalprälatur, die Gemeinschaft, sondern das Werk Gottes im Leben Escrivás, des heiligen Gründers. Wie die Morus-Biografie steckt auch das Escrivá-Buch voller geistiger Weisheit. Mehr von Berglar: hier.

  • Louis de Wohl: Der Sieger von Lepanto. Walter 1956

    Das Don Juan-Buch von de Wohl steht hier nicht weil es besonders alt, sondern weil es besonders nett ist: einfach eine schöne Geschichte – nicht über einen Heiligen, der war Don Juan nicht, sondern über einen christlichen Herrn und sein christliches Jahrhundert. Zusammen mit ihm steht der Leser vor Karl V. und mitten im katholischen…

  • Omri Boehm: Radikaler Universalismus. Jenseits von Identität. Ullstein 2023

    Omri Boehm hatte sicher nicht vor, ein christliches Buch zu schreiben. Hat er auch nicht. Doch sein Universalismus führt so unmittelbar zum Theismus und damit zu Gott, dass wir seine Philosophie durchaus als Vorstufe zur christlichen Philosophie verbuchen können. Gastrezension von Maurice Heuer, aus Neviges. Omri Böhms „Radikaler Universalismus: Jenseits von Identität“ ist so nah…

  • Franz Werfel: Barbara oder Die Frömmigkeit. Fischer 1996

    Die Welt dreht sich, das Kreuz steht fest. So drehen und winden sich die politischen Kräfte im Österreich des Ersten Weltkriegs in allen sozialen Schichten in Werfels Roman. Darin steht nur eine still, die fromme Barbara, die tschechische Bedienstete. Als gütige Mutter von Ferdinand (die sie eigentlich gar nicht ist) bleibt sie im Schatten. So…